Unterstützung für Nachbar-THW

(Fotos: THW)

Am Donnerstag Nachmittag wurde der THW Ortsverband (OV) Deggendorf zu einem Lkw- Unfall auf die A3, Regensburg Richtung Passau, zwischen die Anschlusstellen Hengersberg und Iggensbach gerufen. Der Lkw-Fahrer hatte scheinbar die Kontrolle über seinen mit 21 Tonnen Fahrzeugteilen beladenen Lastwagen verloren und ist neben der Standspurt an einer Böschung zum Stehen gekommen. Dabei ist der Auflieger umgekippt.

Die Bergung des Fahrzeuges stellte die Helfer des THWs vor eine schwere Aufgabe, denn um das Fahrzeug mit Hilfe eines Kranunternehmens wieder aufrichten zu können, musste die Ladung geborgen und in andere LKWs verladen werden. Die Fahrzeugteile waren auf Paletten im gesamten Auflieger verteilt, mit Hilfe des Radladers vom OV Deggendorf machten sich die Helfer an die Arbeit. Für den Lader nicht erreichbaren Teile konnten nur im Team in greifbare Nähe gerückt werden. Hier zeigte sich wieder, dass Teamwork unabdingbar ist. So forderte Roland Meier, Zugführer des THW Deggendorf, den benachbarten Ortsverband Bogen an.

Die Feuerwehr pumpte Diesel, der aus zu laufen drohte, ab.Während den Arbeiten wurde festgestellt, dass der verunglückte LKW durch ein Leck im Tank sehr viel Diesel verlor, der in einen nahegelegenen Gulli zu sickern drohte. So wurde die Freiwillige Feuerwehr Hengersberg erneut alarmiert um den ausgelaufenen Diesel mit Hilfe von Ölbindemittel zu binden und den restlichen Treibstoff abzupumpen. Erst dann konnte das Kranunternehmen den LKW samt Auflieger bergen. Die bei der Bergung zurückgelassene Ladung wurde bis 2 Uhr Morgens von den Helfern des THWs auf einem weiteren LKW verladen und die Unfallstelle wieder befahrbar gemacht.

(Quelle: THW Deggendorf)