THW setzt zur Lkw-Bergung Hebekissen ein

Mit speziellen Hebekissen hoben die Helfer des THW Bogen den Laster so weit hoch, dass dieser von einem Spezialfahrzeug eines Bergunternehmens übernommen werden konnte. (Fotos: THW)Eine schneebedeckte, abschüssige Landstraße brachte am Montag-nachmittag einen Lastwagenfahrer in gewaltige Bredouille.

Der 40-Jährige kam zwischen Stallwang und Haunkenzell mit seinem 7,5-Tonner nach rechts von der Fahrbahn ab, bohrte sich mit der Fahrzeugfront in die Böschung, drehte sich um 180 Grad und stürzte schließlich um. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Schaden beziffert die Polizei Bogen auf rund 10.000 Euro.

Zur Bergung des Fahrzeugs wurde ein Bergeunternehmen aus Steinach an die Unglücksstelle gerufen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheit konnte der auf der Seite liegende Kasten-Lkw nicht mit einem Kranfahrzeug geborgen werden. Daher wurde das THW Bogen mit der speziellen Ausrüstung der "Schweren Bergung" verständigt.

Die Helfer unterstützten die Bergung mit so genannten Hebekissen. Damit wurde das Fahrzeug so weit hoch gehoben bis ein Spezialfahrzeug des Berge-unternehmens den umgekippten Laster übernehmen konnte. Die Ladung musste daher nicht umgeladen werden.

Zur Ausleuchtung bauten das THW einen Power-Moon auf, um die Unglücksstelle mit blendfreiem Licht versorgen zu können.