THW-HelferInnen erhalten Ehrenamtskarte des Landkreises

Freuten sich über die Verleihung der Ehrenamtskarte: Landrat Josef Laumer (vorne rechts), die Vertreter der Stadt Bogen Helmut Muhr und Ralf Kietzke (erster und zweiter von links hinten), der Ortsbeauftragte des THW Bogen Josef Feldmaier (hinten rechts) sowie ein Teil der neuen Ehrenamtskarteninhaber des OV Bogen: Joachim Limbrunner, Christina Richter und Ludwig Limbrunner. Foto: Landratsamt Straubing-Bogen

„Die Arbeit im THW macht mir Spaß. Sie ist sehr zeitaufwendig – aber anderen helfen zu können, die Teamarbeit, die Kameradschaft und die immer neuen Herausforderungen sind Gründe dafür, warum ich fast all meine Samstage in das THW investiere.“ Christina Richter ist 19 Jahre alt. Seit sieben Jahren gehört sie dem Ortsverband Bogen an – zuerst der Jugend, und nach der Grundausbildungsprüfung nun auch dem Technischen Zug.

Für ihr Engagement erhielt sie am 3. Dezember 2015 zusammen mit vier weiteren Helferinnen und Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) Bogen die Ehrenamtskarte des Landkreises Straubing-Bogen.

Landrat Josef Laumer dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen verschiedenster Organisationen und Einrichtungen bei der Übergabefeier im großen Sitzungssaal des Landratsamtes für die vielen Einsatzstunden, die freiwillig und unentgeltlich geleistet würden. Diese nicht selbstverständlichen Aktivitäten bedürfen einer Honorierung, so Laumer. Der Landkreis Straubing-Bogen verleihe aus diesem Grund die Ehrenamtskarte an verdiente Personen.

Mindestens zwei Jahre müssen die Helferinnen und Helfer hier im Ortsverband aktiv sein, um für ihre Tätigkeit die Ehrenamtskarte beantragen zu können. Diese ist dann drei Jahre gültig. Bereits bei der ersten Verleihung durch das Landratsamt 2013 waren einige Mitglieder des THW Bogen unter den Geehrten. Nach und nach erhielten weitere HelferInnen die Karte.

Josef Feldmaier, der Ortsbeauftragte des Bogener THW, freut sich über die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit durch das Landratsamt. „Ohne das Ehrenamt wäre Vieles im Sozialbereich, in der Jugendarbeit oder eben beim Bevölkerungsschutz nicht machbar. Dass die geopferte Freizeit auch von Seiten der Politik tatsächlich wertgeschätzt wird, zeigt die Ehrenamtskarte.“

Und auch Christina Richter schätzt die Vorteile dieses Prinzips. „Das ist eine gute Sache. Die Karte schafft einen kleinen Ausgleich für die investierte Zeit. Ob beim Freibad- oder Museumsbesuch, in Bibliotheken, teilweise im Einzelhandel, in vielen Freizeit- und Sporteinrichtungen oder zum Beispiel auch bei Fastfoodrestaurants erhalten wir mit der Ehrenamtskarte Vergünstigungen. Das sehen wir durchaus als Dank für unsere Arbeit an.“

Die Karte kann jederzeit über das Landratsamt beantragt werden. Informationen und Formulare findet man unter http://www.landkreis-straubing-bogen.de/kultur-bildung-sport-soziales/eh....

Text: Johanna Fendl