Eine Floßfahrt die ist lustig…

Aus einfachem Material bauten die Nachwuchs-THWler ein stabiles Floß. (Fotos: THW)

„Volle Fahrt voraus!“ hieß es am Samstag, den 23. August 2014 bei den Junghelferinnen und Junghelfern des Technischen Hilfswerks (THW) Bogen auf der Donau. Am Tag zuvor bauten sie aus einfachem Material – Blechfässern, Rundholz und Holzbohlen sowie vielen, vielen Bindeleinen – ein stabiles Floß.

Die fleißigen THWlerinnen und THWler kurz vor der Abfahrt mit dem Floß am Wasserübungsplatz der Bundeswehr bei Bogen.

Die getane Arbeit konnte sich sehen lassen: Trotz schwieliger Hände und harter Arbeit gelang es den Jugendlichen, zusammen mit den Betreuern ein sauber gebundenes, tragfähiges und mit THW-Fahne markiertes Wasserfahrzeug samt Ruder zu konstruieren. Fleißig geübte Knoten wie der Scherbaumbund, Fassschnürbund, Kreuzbund und der Bockschnürbund sorgten für die richtige und sichere Fixierung der Einzelteile. Die großzügige Erlaubnis der Bundeswehr, den Wasserübungsplatz bei Bogen für den Floßbau und die Lagerung über Nacht nutzen zu dürfen, löste das Problem des Transports des vier mal vier Meter großen Gefährts von der THW-Unterkunft zur Donau.

Die THW-Junghelfer banden die einzelnen Segmente mit den Fässern, bevor diese dann mit Querstreben aus Rundholz aneinandergefügt wurden.

Gemeinsam paddelte die Besatzung das Floß ans Ufer, damit in Pfelling auch der zweite Schwung die Möglichkeit hatte, auf dem selbstgebauten Gefährt mitfahren zu können.

Zusammen mit den Wasserwachtgruppen Waltendorf und Bogen, die mit ihren Booten das Floß begleiteten und die Tauschbesatzung transportierten, durfte der mit Schwimmwesten und Paddeln ausgestattete THW-Nachwuchs dann am Samstag mit dem Floß die etwa dreistündige Strecke zwischen dem Wasserübungsplatz der Bundeswehr in Bogen und der Anlegestelle in Waltendorf zurücklegen. Sogar das Wetter spielte dabei mit. Entgegenkommende Schiffe und die Wasserwachtboote sorgten außerdem für lustige Wellen und Schaukelpartien.

Für vergnügliche Wellen sorgten die Boote der Wasserwacht. Die Gruppen Bogen und Waltendorf begleiteten das Floß über die ganze Strecke hinweg und achteten auch auf die Sicherheit der Paddler.

Mit Grill, Fleisch und Bratwürsten, Getränken, Handtüchern und Sitzmöglichkeiten war auch nach der Anlandung in Waltendorf für das Wohl aller Beteiligten gesorgt. Der Abbau und der Rücktransport des Materials und der Junghelfer zur Unterkunft erfolgten ebenfalls rasch gemeinsam. Nachdem die Jugendlichen dann die Leinen zur Trocknung aufgehängt und wieder Ordnung in das Materiallager gebracht sowie die Fahrzeuge gereinigt hatten, erfolgte noch eine kurze Abschlussbesprechung, in der die Begeisterung und der Spaß aller erneut deutlich wurde. Alle waren sich einig, dass absoluter Wiederholungsbedarf bestünde – auch was die hervorragende Zusammenarbeit mit der Wasserwacht betrifft. Weitere gemeinsame Ausbildungstermine fassten die Betreuer bereits ins Auge.

Eine Bildergalerie mit noch mehr Bildern gibts hier.

Bildergalerie:

Aus einfachem Material bauten die Nachwuchs-THWler ein stabiles Floß. (Fotos: THW)
Aus einfachem Material bauten die Nachwuchs-THWler ein stabiles Floß. (Fotos: THW)
Die fleißigen THWlerinnen und THWler kurz vor der Abfahrt mit dem Floß am Wasserübungsplatz der Bundeswehr bei Bogen.
Die fleißigen THWlerinnen und THWler kurz vor der Abfahrt mit dem Floß am Wasserübungsplatz der Bundeswehr bei Bogen.
Die THW-Junghelfer banden die einzelnen Segmente mit den Fässern, bevor diese dann mit Querstreben aus Rundholz aneinandergefügt wurden.
Die THW-Junghelfer banden die einzelnen Segmente mit den Fässern, bevor diese dann mit Querstreben aus Rundholz aneinandergefügt wurden.
Gemeinsam paddelte die Besatzung das Floß ans Ufer, damit in Pfelling auch der zweite Schwung die Möglichkeit hatte, auf dem selbstgebauten Gefährt mitfahren zu können.
Gemeinsam paddelte die Besatzung das Floß ans Ufer, damit in Pfelling auch der zweite Schwung die Möglichkeit hatte, auf dem selbstgebauten Gefährt mitfahren zu können.
Für vergnügliche Wellen sorgten die Boote der Wasserwacht. Die Gruppen Bogen und Waltendorf begleiteten das Floß über die ganze Strecke hinweg und achteten auch auf die Sicherheit der Paddler.
Für vergnügliche Wellen sorgten die Boote der Wasserwacht. Die Gruppen Bogen und Waltendorf begleiteten das Floß über die ganze Strecke hinweg und achteten auch auf die Sicherheit der Paddler.