Der Ortsverband Bogen

Das Technische Hilfswerk (THW) lebt von seinen Ehrenamtlichen. Als Bundesanstalt gehört das THW organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der rund 80.000 Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig.

Der Ortsverband (OV)  Bogen wurde im Jahr 1969 gegründet. Von Anfang an setzten sich die Helferinnen und Helfer für ihre Mitmenschen ein – zahlreiche Einsätze bei Hochwasser, Unwetter, Verkehrsunfällen oder anderen Schadenslagen reihten sich bald in die Chronik des OVs.

Bis heute sind die wichtigsten Säulen der Mitwirkung im THW das freiwillige, unentgeltliche Engagement, die gute Ausbildung, kompetente Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, verantwortungsbewusste Teamarbeit und  hilfsbereite Kameradschaft.

 

Unterkunft

Der THW-Ortsverband Bogen wurde am 28. Februar 1969 durch den damaligen Landrat Xafer Hafner gegründet. In einem Zeitungsartikel rief er die Bevölkerung auf, an der Gründungsversammlung teilzunehmen. Als erste Unterkunft wurde ein Gebäude in der Straubinger Straße (Bogen) zur Verfügung gestellt. Diese war für 35 Helfer ausgelegt. Allerdings zählte der Ortsverband 1973 bereits 120 Helfer, womit eine neue Unterkunft nötig wurde. Die Stadt Bogen befasste sich in den folgenden Jahren mit den Planungen zum Bau eines Einsatzzentrums für Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz und THW, das 1982 bezogen werden konnte und den Helfern 30 Jahre lang als zweite Heimat diente.

Die Freude über den kurz nach der 40-Jahr-Feier 2009 zum Ortsverband gekommenen Mehrzweckkraftwagen (MzKW) ist sehr groß – genau wie der LKW selbst. Leider ist er mit 3,7 Meter aber zu groß für die alte Fahrzeughalle und musste draußen überwintern. Auch die Probleme am Gebäude nahmen zu. Im selben Winter riss der enorme Heizölverbrauch ein großes Loch in die Kasse. Weiter mussten die Umkleiden im 2. Stock wegen veränderter Brandschutzbestimmungen gesperrt werden. Davon waren bis zur Errichtung einer Brandschutztreppe auch die Räume im 1. Stock betroffen. Aufgrund der immer mehr werdenden und wachsenden Probleme entschieden sich die zuständigen Stellen für einen Neubau. Die Kosten sprachen für sich.

Seit dem Spatenstich im September 2011 entstand im Ortsteil Furth auf einem Grundstück mit 3100m² Fläche ein neues Gebäude, in der die Helfer seit Anfang Juni mit den Umzugsarbeiten beschäftigt waren. In den 8 Hallen finden nun alle Fahrzeuge Platz. Die Rolltore werden elektrisch betrieben, können aber im Notfall auch per Hand geöffnet werden. Eine mitfahrende Abgasabsauganlage sorgt trotz laufender Motoren für eine saubere Luft in der Halle. Beim Verlassen der Garagen trennt sich die Anlage automatisch vom Fahrzeug. Für ausreichend Wärme in den Büroräumen sorgt eine Luft-Luft-Wärmepumpe.

Unsere Einheiten im Überblick: