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Die THW-Unterkunft im Bogener Einsatzzentrum befindet sich in einem nicht mehr zeitgemäßen Zustand. Eine Sanierung würde 1,1 Millionen Euro kosten. Daher ist ein Neubau die günstige Lösung des Problems. (Fotos: THW)
18.12.2010

Die Unterkunft des THW-Ortsverbandes ist seit längerer Zeit in einem Zustand, der bereits dazu führte, dass ein Teilbereich des Gebäudes gesperrt werden musste. Seit eineinhalb Jahren laufen die Gespräche mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma), dem Vermieter der Unterkunft im Einsatzzentrum an der Deggendorfer Straße, und dem Staatlichen Bauamt Passau. Seit Monaten steht eine Antwort aus Passau aus. „Wir werden unnötig hingehalten“, klagt der designierte Ortsbeauftragte Josef Feldmaier.

Der zukünftige Ortsbeauftragte Josef Feldmaier (links), Geschäftsführer Matthias Daszko (3. v. links) und der stellvertretende Bürgermeister Helmut Muhr (4. v. rechts) gratulierten Dominik Peschke, Julian Rothmann, Thomas Bergbauer, Johann Haas und Karin Kitter (v. links) zu deren Auszeichnung. (Fotos: THW)
11.12.2010

Beim THW-Ortsverband Bogen gibt es einen Führungswechsel. Nachdem bereits im Sommer Johann Haas als Zugführer die Leitung des Technisches Zuges übernommen hatte, erklärte Josef Feldmaier am Wochenende seine Bereitschaft, in die Fußstapfen von Jürgen Wegener zu treten. Wegener hatte im Sommer aus persönlichen und beruflichen Gründen sein Amt als Ortsbeauftragter zur Verfügung gestellt.

Mit speziellen Hebekissen hoben die Helfer des THW Bogen den Laster so weit hoch, dass dieser von einem Spezialfahrzeug eines Bergunternehmens übernommen werden konnte. (Fotos: THW)
06.12.2010

Eine schneebedeckte, abschüssige Landstraße brachte am Montagnachmittag einen Lastwagenfahrer in gewaltige Bredouille.

Marie-Luise Jungnickel (sitzend 4.v.links) und Bürgermeister Franz Schedlbauer (stehend 4. v. links) lobten die Engagement der THW-Jugend Bogen, welche sich in einem viermonatigen Projekt an der Aktion 'Bürgerliches Engagement' - dieses Mal zugunsten von Flüchtlingen aus Somalia - beteiligt hatten. Jugendbetreuer Benjamin Bründl (stehend 5. v. links) sowie Zugführer und Initiator Johann Haas (stehend 2. v. links) blickten auf das viermonatige Projekt zurück. (Foto: THW)
13.11.2010

"Das Projekt Bogen ist einzigartig". Dies aus dem Munde der zuständigen Sachbearbeiterin in der THW-Geschäftsstelle Straubing, Marie-Luise Jungnickel zu hören, war für Benjamin Bründl und seine Jugendgruppe des THW-Ortsverbandes Bogen ein großes Lob. Immerhin hatte die Gruppe im Rahmen der eines Bürgerlichen Engagement-Projektes viel Aufmerksamkeit - nicht nur aus THW-Kreisen erhalten.

In 'der langen Nacht des THW' arbeiten die Helfer bis nach dem Morgengrauen an verschiedenen Projekten. Eine Workshop-Gruppe präsentierte zum Beispiel die Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Bundesanstalt. (Foto: THW)
23.10.2010

Eine ungewöhnliche Veranstaltung für die Helfer des THW-Ortsverbandes Bogen: Eine ganze Nacht lang arbeiteten sie in Arbeitsgruppen, diskutierten im Plenum und gingen dabei so manchem Thema auf den Grund. Sie erarbeiteten eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie sie sich innerhalb der Bundesanstalt fort- und weiterbilden können, klärten Fragen der Aufstiegsmöglichkeiten und legten gemeinsam mit Zugführer Johann Haas und dem stellvertretenden Ortsbeauftragen Josef Feldmaier den Kurs für das kommende Jahr fest.

Zum Betrieb der 'Vogel-Pumpe, die in der Stunde 900.000 Liter fördert, wurde auf der Donau eine Arbeitsplatzform geschaffen - ein Gemeinschaftsprojekt der THW-Ortsverbände Bogen, Regensburg und Deggendorf. (Foto: THW)
08.10.2010

900.000 Liter in einer Stunde - ob klares oder verschlammtes Wasser. So viel kann die so genannte "Vogl-Pumpe" des THW-Ortsverbandes Bogen fördern. Bei der GFB-Übung "DASEx 2010" demonstrierten die Helfer des Technischen Hilfswerks an der Donau die Kapazität dieser Hochleistungspumpe, von denen der Ortsverband Bogen zwei an der Zahl hat. Gemeinsam mit weiteren Pumpen, die im Ortsverband zur Verfügung stehen, können so in der Stunde weit über zwei Millionen Liter Wasser gefördert werden.

Florian Feicht hält sein Spezialteam ständig auf dem neuesten technisch möglichen Stand. Bei der 'DASEx 10' setzte die Fachgruppe Geophone ein, die akustische Signale an einen Empfänger übermitteln. Ein geschultes Ohr kann die Geräusche zuordnen und innerhalb kürzester Zeit den genauen Ort, an dem sich Vermisste befinden, orten. (Fotos: THW)
07.10.2010

"In einem durch eine Gasexplosion eingestürzten Gebäude werden mehrere Personen vermisst." Die Information erreichte den THW-Ortsverband Bogen am Freitagabend. Eine Situation, bei der die Spezialisten der Fachgruppe Ortung von der Einsatzleitung - in der Regel die örtliche Feuerwehr - angefordert werden. Die besonders ausgebildeten THW machen sich dann mit ihren Spezialgeräten auf den Weg zur Unglücksstelle. Am Freitagabend hatten sie unter anderem eine Geophone-Anlage im Gepäck. Der zuständige Ausbilder und Leiter der Fachgruppe, Florian Feicht, hatte sich für dieses Gerät entschieden, welches zur Körperschallbestimmung dient. Es werden dazu mehrere Sensoren über einer verdächtige Stelle ausgelegt. Die Sensoren detektieren Kratz- bzw. Klopfgeräusche.

29.09.2010

Nahezu neun Stunden war in der Nacht zum Donnerstag (30. September 2010) die B20 bei Aiterhofen komplett gesperrt. Die Ursache: Ein nach Polizeiangaben übermüdeter Lkw-Fahrer war mit seinem Fahrzeug samt Anhänger in eine Leitplanke gekracht und über eine Böschung gestürzt. Geladen hatte das Zugfahrzeug vorwiegend Lebensmittel. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 106.000 Euro.

09.08.2010

Ein 35-jähriger Landwirt war am Montagabend nicht wie erwartet zum Abendessen nach Hause gekommen. Nachdem die Angehörigen bereits vergeblich nach ihm gesucht hatten, verständigten sie die Polizei, die wiederum die Feuerwehr für eine Suchaktion alarmierte. Der Wald bei Gottesberg war als letzter Aufenthaltsort des Vermissten bekannt. Er wollte dort mit der Motorsäge Arbeiten verrichten. Doch wo war der Landwirt abgeblieben? Hatte er sich verletzt - so schwer, dass er sich mit eigener Hilfe nicht mehr nach Hause bewegen konnte? Oder viel er in Unterzucker - der Mann ist Diabetiker? Für die Einsatzleitung war klar: der Landwirt musste so schnell wie möglich gefunden werden. - So weit das Übungsszenario, mit dem die Helfer des THW-Ortsverbandes am Montagabend bei einer Einsatzübung konfrontiert wurden.

08.08.2010

Auf den Spuren der Jahrhunderte lang existierenden Wallfahrt zum "Heiligen Berg Niederbayern" bewegten sich am Samstag die Mitglieder der THW-Jugendgruppe. Im Rahmen ihres Projektes zum "Bürgerlichen Engagement" unternahmen sie mit den somalischen Asylbewerbern, die in Furth bei Bogen untergebracht sind, eine Exkursion zum Bogenberg. Dabei standen die Themen "Wallfahrt", "Heiliger Berg Niederbayerns" und der Ursprung der "Bayerischen Rauten" sowie deren Fortentwicklung auf dem Programm.

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