Artikelarchiv

27.11.2009

Mit welchen Gefahren wird der Mensch immer wieder konfrontiert? Was mache ich in einer Notsituation? Wo bieten die Helfer des THW ihre Unterstützung an? Auf all diese Fragen bekamen die Kinder und Jugendlichen eines offenen Jugendfreizeit-wochenendes im Schullandheim Kallmünz Antworten. Der THW-Ortsver-band Bogen hatte diese Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Bürgerliches Engagement" organisiert und war drei Tage mit der Gruppe auf einer besonderen "Erkundungsreise" unterwegs

In 'der langen Nacht des THW' arbeiten die Helfer bis zum Morgengrauen an verschiedenen Projekten. Eine Workshop-Gruppe präsentierte zum Beispiel eine neue Taschenkarte. (Foto: Haas)
29.10.2009

"Die lange Nacht im THW" - sie dauerte wirklich lang. In der Nacht zum Sonntag harrten die Helfer des THW-Ortsverbandes fast bis zum Morgengrauen in der Dienststelle an der Deggendorfer Straße aus. In Workshops befassten sie sich erstmals fast eine ganz Nacht lang mit aktuellen Themen und setzten sich so mit der Behördenstruktur sowie den Einsatzoptionen auseinander. Ortsbeauftragter Jürgen Wegener und Zugführer Daniel Wasl waren sich am Schluss einig: "Diese neue Idee ist nicht nur sehr gut angekommen, sondern wir alle haben daraus wertvolle Anregungen, aber auch interessante Ergebnisse erhalten." Einer der Schwerpunkte war der Inhalt des Dienstplans für das kommende Jahr.

Der einzige noch lebende Gründungsvater des THW-Ortsverbandes Bogen, Franz Karl (2. v. links - zusammen mit seiner Frau Franziska) zählte zu den Ehrengästen beim Festakt.
12.10.2009

Es war der 28. Februar 1969, als sich spontan 35 Personen bereit erklärten, in der alten Grafenstadt Bogen einen Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk zu gründen. Am Wochenende blickte der Ortsverband während einer zweitägigen Veranstaltung auf sein 40-jähriges Bestehen zurück. Bei einem Festakt am Freitag im KulturForum in Oberalteich war auch der als einzige noch lebende Gründervater, Franz Karl, mit dabei. Für Samstag hatte die Bundesanstalt zu einem Tag der offenen Tür mit der Präsentation einiger Gerätschaften eingeladen.

Im Rahme der 40-Jahr-Feier des THW-Ortsverbandes Bogen wurde Georg Hilmer (2. v. rechts) das vom THW-Präsidenten verliehene Ehrenzeichen in Bronze der Bundesanstalt verliehen. Den Orden und die Urkunde überreichte Tilman Gold vom Landesverband (2. v. links). Es gratulierten u.a. Geschäftsführer Matthias Daszo (links) und Jürgen Wegener (rechts). (Foto: THW)
12.10.2009

Eine hohe Auszeichnung wurde beim Festakt anlässlich der 40-Jahr-Feier des THW-Ortsverbandes Bogen Georg Hilmer zuteil. "Er hat sich zu einer unverzichtbaren Führungskraft entwickelt", ließ Tilman Gold vom Landesverband die Gäste wissen.

(Fotos: THW)
24.07.2009

Insbesondere im Raum Deggendorf und Passau ging am 23. Juli 2009 ein schweres Unwetter nieder. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Autos unter Gebäudeteilen und Bäumen vergraben. Die Schäden dürften nach Polizeiangaben in die Millionen gehen. Feuerwehren und THW waren stundenlang im Einsatz. Dabei unstützten die Helfer des THW-Ortsverbandes Bogen auch die Helfer des Nachbarortsverbandes Deggendorf.

Einfache Maßnahmen wie das Warmhalten mit einer Rettungsdecke, psychologische Betreuung des Verletzten und das Anlegen einer Halskrause bzw. von Verbänden sind feste Bestandteile des Traumaalgorithmus. - Unter der Anleitung von Sanitätsinstruktor Martin Schmauser wurden die Kursteilnehmer in die verschiedensten Perspektiven versetzt. (Fotos: THW)
16.07.2009

Mit einem für die Sanitätshelfer der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) völlig neuen Ausbildungsmodul fand am Samstag beim Ortsverband Bogen ein Fortbildungslehrgang statt. Martin Schmauser und Thomas Bindl vom BRK Straubing befassten sich mit den neun Sanitätshelfern des THW-Ortsverbandes mit dem "Trauma-Algorithmus", den sie sowohl in der Theorie als auch in der Praxis vermittelten.

Man kann momentan nahezu täglich beobachten wie sich die Risse in den Mauern vergrößern. Bei jedem noch so kleinen Nachbeben treten diese Veränderungen ein. (Fotos: THW)
14.07.2009

Florian Feicht ist wieder heim daheim. In den frühen Sonntagmorgen-stunden kehrte er aus Italien zurück. Nein, der Helfer des THW-Ortsverbandes Bogen verbrachte keinen Urlaub in Cincinnati, Lido de Jesolo oder in der Toskana. Der 22-jährige Elektriker war zwei Woche in Onna bei L'Aquila und half dort den Menschen, die in wenigen Stunden nicht nur ihr gesamtes Hab und Gut, sondern die mindestens einen Familienangehörigen verloren haben. Als die Erde in der Region L'Aquila bebte, traf es den kleinen Bergort in den Abruzzen besonders schwer.

THW-Zugführer Daniel Wasl (links) gratulierte den zukünftigen BOS-Sprechfunkern (von links) Sascha Helmbrecht, Florian Bauer, Stefan Ternes, Stefan Spranger, Andreas Wittke und Dominik Peschke. Foto: Haas
20.03.2009

Vier THW-Helfer und zwei Angehörige der "Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL)", die bei der Feuerwehr und gegebenenfalls auch bei Großschadenslagen im Landratsamt eingesetzt werden, absolvierten in den vergangenen vier Wochen einen Lehrgang, um am Funkverkehr von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) teilnehmen zu können. Am Freitag schlossen sie diese Zusatzqualifikation mit einer Prüfung ab. Der THW-Zugführer Daniel Wals gratulierte den Teilnehmern für ein "hervorragendes Ergebnis" und überreichte Stefan Ternes und Andreas Wittke (UG-ÖEL) sowie Florian Bauer, Sascha Helmbrecht, Dominik Peschke und Stefan Spranger (THW) das "Sprechfunk-Zeugnis".

Ernst Hinsken (vorne in der Mitte) überbrachte den ehrenamtlichen THW-Helfern eine erfreuliche Botschaft: Im Konjunkturpaket II sind 4,6 Millionen Euro für die Beschaffung von THW-Fahrzeugen enthalten. Foto: Haas
10.03.2009

Das Konjunkturpaket II bringt gute Nachrichten auch für die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Bayern. Am Dienstag informierte der Bundestagsabgeordnete Ernst Hinsken einer THW-Delegation, die sich im Paul-Löbe-Haus, zu einer Fortbildung aufgehalten hatte, dass aus den Mitteln auf den THW-Landesverband Bayern rund 4,6 Millionen Euro fallen.

06.03.2009

Die Umstände hätten am Samstag nicht besser sein können: Nasskalt, Nieselregen, die Donau mit einem erhöhten Wasserstand, schlammige Wege und Grünflächen. Das Szenario: ein überfluteter Keller, ein Hochwasser führender Fluss und eine drohende Dammüberflutung. Nicht unbekanntes. Die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) wissen, was zu tun ist. Am Samstag demonstrierten die beiden Ortsverbände Bogen und Deggendorf ihre Kapazitäten im Einsatzfall.

Seiten